Mittwoch, 14. November 2012

I've changed my routine - Zeit für Veränderungen

Meine Lieben,

angeregt durch Annas Blogpost und meine eigenen, immer und immer wiederkehrenden Gedanken, kam ich letztlich zu dem Schluss: Ja, ich muss was ändern, für manche Menschen gibt es in meinem Leben keinen Platz, wenn ich eben dieses auf die Reihe kriegen will. 
Ich bin dabei, meine Gedanken zu ordnen... Um eine bessere Verbindung zu mir selbst, meinem Inneren zu finden und meine Mitte wiederzufinden, die ich völlig verloren hatte, ging ich in die Kirche. Ich bin nicht gläubig. Doch war in mir der Drang, mit etwas Höherem in Verbindung zu kommen. Vielleicht mit der 'spirituellen' Seite in mir in Verbindung zu kommen. Ich wollte Ruhe - innere wie äußere. Mir sind Dinge klar geworden, die für mich wichtig sind und immer bleiben werden. Ich habe, und das war sogar das stärkste Gefühl, Dankbarkeit gespürt für das, was ich in meinem Leben habe. Ich habe eine Verbindung gespürt zu meinen Wurzeln. Ich kann und will es nicht anders sagen oder weiter ausführen.  

Was kann ich euch mitgeben? Wenn ihr grübelt, (ver)zweifelt, keinen Weg seht oder nicht seht, was für euch richtig ist, geht an einen Ort, an dem Ruhe herrscht. Eine Kirche kann ich euch nur empfehlen, auch wenn ihr nicht religiös erzogen worden seid, auch wenn ihr an nichts glaubt, in euch kann der Glaube an euch selbst zum Vorschein kommen, der Glaube ans Leben.

Nach der halben Stunde in der Kirche, in der ich wenigstens etwas Klarheit erlangte, war ich mir sicher, ich komme wieder. 
Ich war doch recht durchgefroren, so kalt war es in der Kirche, und ich hatte 'Lust aufs Leben', so dass ich mich entschloss, noch eine heiße Schokolade (mit viiiel Sahne) in einem meiner Lieblingscafés trinken zu gehen. 
Ich setzte mich auf einen anderen Platz als sonst, auch wenn das nur eine Kleinigkeit war, aber ich wollte etwas anders machen, ich brauche einen anderen Blickwinkel in meinem Leben. Ich hatte mein Tagebuch mitgenommen und schrieb Seite um Seite. Die jungen Leute um mich herum wunderte das vielleicht. Sie waren mit ihren iPads und Handys etc. beschäftigt. Ich finde es wichtig, meine Gedanken hin und wieder auf Papier zu bringen. Ich schätze das mit der Hand geschriebene Wort. Es kann sehr entspannend sein, einfach drauflos zu schreiben. Probiert das aus, vor allem wenn es euch schlecht geht. 

Ihr könnt mir hierzu auch eine Mail schreiben, wenn ein Kommentar zu öffentlich wäre. 

Lasst es euch gut gehen. Bis ganz bald! :*


Kommentare:

  1. Du süßeste, nein so ein Quatsch, ich freue mich sehr, ist mir eine Ehre, dass ich dich mehr oder weniger inspiriert habe, hört man doch so gern !
    dein Text ist toll geworden, gefällt mir sehr, inspiriert mich auch wiederum und bringt zum Nachdenken :)

    fetten Küsschen an dich und schöne Woche noch :*
    deine Anna.

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  2. Auch wenn dein Post schon etwas her ist, aber er erinnert mich im Nachhinein daran, dass ich letztes Jahr an Heiligabend in die Kirche gegangen bin. Ich bin überhaupt nicht religiös und schon lange ausgetreten, aber letztes Jahr ist ein weiterer Schicksalschlag in meinem Leben passiert und ich wollte Heiligabend unbedingt etwas feierlicher als sonst begehen und konnte meinen Freund überreden mitzugehen. Sonst gehen wir nie in die Kirche auch nicht an Weihnachten. Die Feiertage waren für mich sehr schwer und ich wollte für die Menschen beten, die nicht bei mir sein konnten. Es war wie du sagtest, ein Ort der Ruhe - trotz Gesang und Lesungen. Ich denke, ich werde dieses Jahr auch wieder hingehen.
    xoxo
    Sunny

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