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Freitag, 23. Januar 2015

Der philosophische Freitag: angegrabbelte Produkte

Hallo meine Lieben,

ich war gestern wie so oft in der Drogerie und bekam etwas mit, was ich leider sehr oft sehe und ihr sicher auch: ich schaute mich gerade an den Make-up-Theken um, da nahm eine Dame neben mir einen Lipgloss (es war KEIN Tester) aus einer Theke, zog sich schön die Lippen nach  und... legte den Gloss dann natürlich wieder zurück. *???!!!* Da könnte ich ausrasten! Das ist unhygienisch bis zum Geht-nicht-mehr. Wer macht sowas? Warum macht man sowas? Ist es einem scheißegal, ob der nächste ein benutztes Produkt kauft? Scheinbar ja!  
Ich weiß, es gibt zu vielen Produkten leider keine Tester und viele sind zudem nicht versiegelt (Kajalstifte, Mascaras etc.), doch dann muss man mit einem Kauf das Risiko einfach eingehen, dass einem das ausgewählte Produkt zu Hause vielleicht doch nicht gefällt. Die Drogerie-Sachen sind ja auch nicht so teuer. Da könnte man doch auch mal einen Fehlkauf verkraften. 
Ich habe auch schon zu Hauf gesehen, dass vorhandene Hygienesiegel sichtbar schon mal geöffnet worden sind. Die kleben dann nur noch so halb an der Verpackung dran. Und wenn es einen Tester gibt, verstehe ich nicht, warum man nicht diesen nimmt. Wenn es keinen gibt, dann... ja, was dann? Muss man ein Produkt öffnen und testen, weil man einen Fehlkauf nicht ertragen würde? Weil man einfach Lust hat, was anzudätschen? Weil  man sich null Gedanken um andere (wirklich am Kauf interessierte) Kunden macht?

Achtet ihr immer darauf, keine angegrabbelten Produkte zu erwischen? Habt ihr es auch schon oft erlebt, dass Produkte von anderen Kunden getestet (und zurückgelegt) worden sind?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende! ♥
Eure Diana :***

Freitag, 21. Februar 2014

Der philosophische Freitag: "Ich ruf jetzt 112!"

Oder: Unter welchen Umständen alarmiert IHR die Feuerwehr?

Denn, ja, genau das habe ich gestern Abend etwa um diese Uhrzeit getan. Ich hatte gerade mit meinem 'Mitbewohner' GNTM zu Ende geguckt (ich zwinge ihn dazu^^), wollte vorm Schlafengehen wie üblich das Wohn- sowie das Schlafzimmer lüften, als ich schon merkte, dass mir von draußen der Gestank von verbrannter Plaste entgegenschlug. Ich guckte vom Balkon aus in alle Richtungen, aber nix war zu sehen. Okay, also hab ich mich bettfertig gemacht, Robin "Gute Nacht" gesagt und bin ins Schlafzimmer verschwunden. Das Fenster war inzwischen angekippt und noch immer roch es nach verbrannter Plaste. Ich stand auf, guckte runter, ob vielleicht eine Mülltonne brennt, nichts zu sehen, nirgends. Also wieder hingelegt, mit Schatzi gegrübelt, wo das denn herkommen könnte, aber Schatzi war müde, wollte schlafen und was soll man auch machen, wenn man nichts sieht. Licht aus. 
Es knistert. Es knistert wieder. Wie ein Lagerfeuer. "Hörst du das Knistern?!" "Ja." "Hier MUSS es irgendwo brennen." Wieder zum Fenster, Fenster auf, zu zweit lauschen, woher das Knistern kommt. Denn es war immer noch nichts zu sehen. "Klingt, als käme es von einem Balkon." "Ja. Ob das oben von Susann kommt?" "Die raucht, oder? Vielleicht hat sie mit 'ner Kippe was in Brand gesteckt." "Soll ich mal hochgehen?" Das brauchten wir nicht mehr. 
Unser und das Nachbarhaus teilen sich einen Hinterhof, man kann auf alle Balkone schauen und nun sahen wir, dass etwas zwei Balkone neben uns aufflammte. "Ich ruf jetzt die Feuerwehr!" Während ich das Telefonat führte, kamen unsere beiden studentischen Nachbarn auf ihren Balkon, welcher sich schräg über unserem und direkt neben dem mit den Flammen befindet. Eigentlich wollten die nur eine rauchen. "Seht ihr da was? Was brennt da?" Licht war in der betreffenden Wohnung nicht zu sehen. "Wie heißen die, die dort wohnen?" Unsere Studentennachbarn wussten es zum Glück. Es war ja das Nachbarhaus, da kenne ich die Namen gar nicht. Einer der Studenten klingelte. Nein, es war niemand da. Der andere schüttete von ihrem Balkon aus Wasser hinüber auf den brennenden Blumenkübel mit der trockenen Pflanze. Auch die Kunststoffverkleidung des Balkons fing wohl schon langsam Feuer. 
In der Zeit war ich in Schlafanzug und Mantel mit Schatzi schon unten und erwartete die Feuerwehr. Zufällig kam genau in der Zeit die Bewohnerin der befreffenden Wohnung heim. Der Brand schien von unserem Nachbar schon gelöscht, als ganz kurz darauf die Feuerwehr eintraf. Glücklicherweise haben wir ihn so schnell bemerkt. Was, wenn wir noch nicht ins Bett gegangen wären? Und wenn die Nachbarn nicht auf ihren Balkon gegangen wären, um zu rauchen?
Die Feuerwehr sah sich alles genau an und rätselte wie wir, was die Brandursache gewesen sein kann. Eine Zigarrette von einem anderen Balkon? Achtlos nach unten geworfen und dummerweise ins Nachbars Blumenkübel gelandet? Wir wissen es nicht. Die Feuerwehr, die mit drei Löschfahrzeugen angerückt war sowie die Polizei und der Krankenwagen konnten wieder fahren. Ein Großaufgebot, dafür dass doch nicht viel passiert ist. Aber wie sollten wir das vorher einschätzen? Das Feuer hätte ja noch auf was anderes übergreifen können und ich wollte mit dem Notruf ja nicht warten, bis das halbe Haus in Flammen steht. 
Nach all der Aufregung konnte ich erst um circa drei Uhr einschlafen. Hatten wir alle richtig gehandelt? Was hätte passieren können, wenn niemand es rechtzeitig bemerkt hätte? Warum haben wir eigentlich nicht in jedem Zimmer einen Rauchmelder? Denn was ist, wenn's mal in unserer Wohnung brennt... *grübelgrübelgrübel*

Seid ihr schon einmal in einer ähnlichen Situation gewesen? Es war so unwirklich! :/

Ich wünsche euch eine sichere Nacht!
Eure Diana :*  

Freitag, 14. Februar 2014

Der philosophische Freitag: Die schwierige Suche nach dem richtigen Friseur



Hallo meine Lieben,

herzlich Willkommen zurück zum philosophischen Freitag! Ich hatte mir vorher nicht überlegt, worum es heute geben soll. Das Thema hat sich einfach so ergeben, denn: ja, ich war heute beim Friseur. Ein Foto des Ergebnisses seht ihr oben und ich muss sagen, ich bin sehr, sehr zufrieden.

Doch wie ihr sicher wisst, sind Frauen oftmals (meistens?!) alles andere als zufrieden, nachdem sie beim Friseur waren. Da wird das Haar gleich gebürstet, neu gestylt oder sogar nochmal gewaschen und stundenlang im Spiegel betrachtet, ob der Schnitt so korrekt ist. Kenne ich auch, ganz klar. Was mich an Friseurbesuchen (bisher) gestört hat, war aber selten das Endergebnis, als vielmehr das Verhalten der Friseurinnen (die sich heute mitunter Stylistinnen nennen - naja...). 

Einmal zum Beispiel war eine 'Hairstylistin' so ruppig und unvorsichtig mit meinen Haaren, dass ich mir sicher war, dass sie mir etliche Haare ausgerissen hat. Gut, vielleicht unabsichtlich, aber es gibt auch das absichtliche Haareausreißen! Auch schon erlebt. Im letzten Salon, in dem ich ein paarmal war und bei dem ich schon dachte: ja, jetzt hast du den richtigen gefunden, hat mir meine damalige Friseurin einfach mal ein graues Haar rausgerupft, mir vor die Nase gehalten und gemeint, dass wir dagegen mal was machen müssten und ich das nächste Mal eine Coloration mitbuchen soll. Also erstens reißt man seinen Kundinnen keine Haare aus, nicht mal ein einziges, zweitens ist es schon ein bisschen unsensibel auf graue Haare hinzuweisen und drittens fand ich es unverschämt zu sagen, dass ich unbedingt meine Haare färben soll. Wie wär's, wenn man einfach fragt, was ich von eine Färbung halten würde?! 
Das nächste Mal war ich wieder in diesem Salon, einfach weil ich nicht wusste, wo ich sonst hingehen sollte. Zum Glück hatte ich bei einer anderen Friseurin einen Termin, die auch wirklich super war. Doch: auch die haarerausreißende Friseurin war im Salon anwesend, kam kurz zu mir und fragte, warum ich denn keinen Termin bei ihr ausgemacht hätte und dass sie jetzt beleidigt sei. Das sagte sie zwar gespielt und ironisch, aber da steckte sicher Enttäuschung dahinter. Tja, selbst Schuld, dachte ich nur. Gesagt habe ich, glaube ich, gar nichts. Weil ich so verdutzt war, dass sie mich überhaupt ansprach und scheinbar eine Rechtfertigung hören wollte. Ähm...ich kann gehen, zu wem ich will?! Vielleicht hätte ich auch ehrlich sagen sollen: weil du mir ein Haar rausgerissen hast und ich hatte nicht drum gebeten. -.-

Da bei mir um die Ecke ein Friseur neueröffnet hat und mein Mann dorthin geht, dachte ich mir: okay, probiere ich aus, kann ja nix schlimmeres mehr passieren. Und siehe da: das war einer der angenehmsten Friseurbesuche meines bisherigen Lebens. Die junge Friseurin war supernett, hat viel gelächelt, aber nicht aufgesetzt, hat sich mit mir unterhalten, mich aber nicht die ganze Zeit zugequatscht. Sie war ganz zärtlich (ja, so muss man es bezeichnen) zu meinen Haaren und das sagte ich ihr auch. Ich meinte zu ihr am Schluss, dass ich sehr zufrieden bin und wieder zu ihr kommen werde. Das werde ich wirklich und ich freue mich schon darauf!

Erzählt mir von euren schlimmsten oder auch besten Friseurerlebnissen! Was hasst ihr an Friseurbesuchen? Was sollte ein Friseur machen, damit ihr euch wohlfühlt? Und: gefallen euch meine Haare? 

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!
Eure Diana :*

Freitag, 7. Februar 2014

Der philosophische Freitag: Gesichtspflege - weniger ist mehr (+YT-Empfehlung)

Hallo meine Lieben,

zum einen möchte ich euch heute eine meiner liebsten Youtuberinnen zeigen: JennyG193 (plus Katerchen Diego ^^). Ich mag sie so, weil sie das ausspricht, was sie wirklich denkt und nicht die gleiche Meinung hat, wie alle anderen Beauty-Youtuberinnen.
Zum anderen würde ich gern mit euch über Hautpflege reden. Um genau zu sein: Wieviel Hautpflege muss sein, was ist zuviel? Seid ihr der Meinung: Je mehr, desto besser? Oder braucht ihr nur wenige Produkte, um euch gut gepflegt zu fühlen?
In diesem Zusammenhang empfehle ich euch das folgende Video von Jenny. 



Ich stimme mit ihr da weitestgehend überein. Natürlich braucht die Haut ein gewisses Maß an Pflege. Doch kann man seine Haut tatsächlich auch überpflegen. Wenn ihr mir nicht glaubt, fragt einen Hautarzt oder googelt zum Beispiel mal "Periorale Dermatitis". Nicht sehr lecker. Aber (meist) genau durch zuviel Pflege verursacht. (kurzer Artikel der Apothekenumschau findet ihr hier)
Ich denke auch deshalb über das Thema Gesichtspflege nach, weil ich bei allen Beauty-YT, die ich verfolge, in fast jedem Video zu diesem Thema neue Produkte sehe. Pflegelinien werden so oft gewechselt wie Unterwäsche (naja, fast). Ich frage mich stets, wie widerstandfähig deren Haut sein muss. Ich bin froh, eine Pflegeserie gefunden zu haben, die meine Haut nicht reizt. Zudem liest man immer mal wieder in Frauenzeitschriften oder in der Apothekenumschau, dass viele ihre Haut als empfindlich einschätzen. Und auch viele der Beauty-YT (wie gesagt, zumindest die, die ich mir ansehe), sagen fast alle: "Meine Haut ist so empfindlich, ich kann Vieles gar nicht verwenden." Und im nächsten Video wird der nächste Gesichtspflege-Haul gezeigt... Hä?! Muss man das verstehen? Ist euch das auch schon mal aufgefallen?
Zugegeben, ich probiere auch MAL was Neues aus, aber meist weil sich die Jahreszeit ändert und die Haut andere Bedürfnisse hat o.ä.

So, zum Schluss bleibt noch zu klären, was es mit dem Titel "Der philosophische Freitag" auf sich hat. Zusammen mit meiner lieben, lieben, lieben Freundin Ka hatte ich Ideen für meinen Blog gesammelt und sie kam auf diese Überschrift und die Idee, darunter verschiedene Themen zu beleuchten, ob sie nun Beauty betreffen oder nicht. Ihr dürft also gespannt sein, was euch am nächsten Freitag erwartet. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an dich, Ka. ♥

Alles Liebe und ein schönes Wochenende!
Eure Diana :*