Hey meine Lieben,
ich habe lange nichts von mir hören lassen. Es gab viele Gründe - gute wie schlechte.
Zu den guten Gründen zählt zum Beispiel mein Geburtstag Ende März und die damit verbundenen Feiern - eine Kaffeerunde mit meinen Mädels, eine Party mit meinen anderen Freunden und eine Feier mit meiner engsten Familie. Dafür musste viel vorbereitet werden - und auch nachbereitet (putzen, aufräumen, etc.). Insgesamt hat es mich doch viel Zeit gekostet und es war auch etwas anstrengend. Denkt ihr auch, wenn ihr Gäste habt, es könnten nicht alle gut versorgt sein? Macht ihr euch auch so viele Gedanken darum, ob sich jeder wohl fühlt? Ich mache das die gesamte Zeit und kann somit das Ereignis an sich gar nicht richtig genießen bzw. vergesse ich gar den Anlass: meinen Geburtstag und dass es um MICH gehen sollte. Trotzdem habe ich mich natürlich gefreut, meine Lieben zu sehen und ich geb's zu: ich bekomme auch gern Geschenke. ;)
Zu den schlechten Gründen meiner Abwesenheit hier auf meinem und auf euren Blogs zählt die Tatsache, dass es mir einfach nicht besonders gut geht zurzeit. Privat läuft alles super, beruflich leider nicht. Und das kann einen ganz schön herunterziehen. Ich habe lange überlegt, ob ich euch das überhaupt verrate, bin jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ich mich nicht dafür schämen will, dass ich nicht die Superkarriere mache und dass ich vermutlich auch nicht die einzige mit Jobproblemen bin. Ich hab viel - sehr, sehr viel - nachgedacht über Karriere und Studium und ob es überhaupt richtig war zu studieren oder ob ich nicht lieber was "Richtiges" in einer Ausbildung hätte lernen sollen oder zumindest nichts Geisteswissenschaftliches studieren sollen, womit man wenig Geld und schlechte (Aufstiegs-)Chancen hat. Das Dumme ist nur: ich kann nichts anderes. Ich kenne mich mit Literatur und der deutschen Sprache aus und das sehr gut. Aber Karriere kann man damit nicht machen. Zumindest nicht, wenn man nicht etwa acht Praktika, fünf Auslandsaufenthalte, drei Volontariate und überhaupt mehrere Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. (Etwas übertrieben ausgedrückt, aber nur etwas.) Ja, es macht mich wütend, dass man es als Geisteswissenschaftler (oder genauer gesagt als Germanistin) so schwer hat. Und es lässt mich auch langsam verzweifeln.
Bevor ich wieder mehr Kraft in die sogenannte 'Karriere' stecke, möchte ich lieber wieder mehr Zeit für das aufbringen, was ich gerne tue oder was ich gern machen würde. Ich habe so viele (kreative) Ideen im Kopf und vielleicht ist jetzt die Zeit, sie umzusetzen.
Ich hoffe, euch, meinen Lesern, geht es gut und ihr genießt die Sonne und den Duft der blühenden Blumen und Bäume!
Alles Liebe!
Eure Diana :*